
Eine neue Modifikation des T-72B3-Panzers wurde auf der Produktionslinie der russischen Panzerfabrik Uralvagonzavod identifiziert und lenkte die Aufmerksamkeit von Militärexperten auf die jüngsten Änderungen im Modernisierungsprogramm der russischen Panzerflotte.
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Die ersten Bilder des aktualisierten Fahrzeugs wurden in einem Video anlässlich des „Tag des Waffenmeisters“, einer traditionellen Feier der russischen Rüstungsindustrie, veröffentlicht.
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Wichtigste visuelle und strukturelle Änderungen
Die auffälligste Änderung ist die Installation von keilförmigen Containern mit integriertem dynamischem Schutz „Relikt“ am Turm des Fahrzeugs – eine Lösung, die der beim T-80BVM eingesetzten ähnelt. Diese Maßnahme wird als logische Weiterentwicklung im Vergleich zu den im März eingeführten Verbesserungen betrachtet, als der T-72B3 nur Schutzkits für den oberen Frontbereich des Rumpfes erhielt.
Damals wurde auch die regelmäßige Verwendung von dynamischen Schutzelementen an den hinteren Gittern des Panzers registriert, einem Bereich, der häufig von ukrainischen FPV-Drohnen ins Visier genommen wird.
Auf den neuesten Bildern ist zudem eine Änderung im Design des Anti-Drohnen-Gitters über dem Turm zu erkennen. Das System integriert nun nicht nur Sprengschutzmodule, sondern auch vier radiotransparente Kuppeln mit Antennen, die mit einem elektronischen Kriegskomplex (EW) verbunden sind.
Herausforderungen an der Front
Trotz der Verbesserungen weisen Experten auf die Tendenz russischer Besatzungen hin, Teile der ursprünglichen Systeme zu demontieren und durch improvisierte Anpassungen zu ersetzen, die im Kampf – insbesondere gegen Luft- und Drohnenangriffe – als wirksamer gelten.
Ein weiterer Punkt ist, dass die Bilder zwar zeigen, dass die neue Version parallel zu den bisherigen T-72B3-Modellen produziert wird, es jedoch keine Bestätigung dafür gibt, ob es sich um eine frühzeitige Massenproduktion oder um einen experimentellen Prototyp handelt.

Fehlen des Arena-M-Systems
Auffälligerweise weist das modernisierte Fahrzeug keine Anzeichen für die Installation des aktiven Schutzsystems Arena-M auf, das entwickelt wurde, um Raketen und Drohnen vor dem Einschlag abzufangen. Im März dieses Jahres wurden einige Einheiten mit dieser Ausstattung beobachtet, darunter mindestens ein Exemplar, das im Einsatz in der Ukraine identifiziert wurde.
Die Aktualisierung verdeutlicht Russlands Bemühungen, die Lebensdauer des T-72 – des Hauptkampfpanzers seiner Flotte – zu verlängern und ihn an die neuen Bedrohungen des modernen Gefechtsfelds anzupassen, das durch den intensiven Einsatz von Drohnen und fortschrittlichen Panzerabwehrsystemen geprägt ist.
Quelle und Bilder: Militarnyi | Telegram @uralvagonzavod. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
